[09.11.2011] Podiumsplatz für Michele
Di Martino und Knut Wolf
Am vergangenen Wochenende fand der letzte
Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring statt.
Mit dabei waren Michele Di Martino, der sein zweites Rennen in der
Klasse der Cup 3 (Renault Clio) bestritt und Knut Wolf ein erfahrene
Teamkollege und begabter Rennfahrer. Gemeinsam fuhren sie die dritte
Gesamtposition ein und sicherten sich somit ein Platz auf dem
Podium.Am
Freitag sollte es für Di Martino und Wolf mit dem Training losgehen,
doch der Motor des Fahrzeuges streikte. Ein Problem am Kabelbaum des
Rennwagens machte den beiden einen Strich durch die Rechnung und das
Training fiel vorläufig aus. Der Schaden konnte glücklicherweise bis
zum Abend behoben werden und am nächsten Tag sollte der Energy Clio
wieder volle Leistung erbringen.Am Samstagmorgen startete Knut Wolf
ins Zeittraining und der motorsportengagierte Essener legte
Wettbewerbsfähige Zeiten hin, welche
nach
einem Fahrerwechsel von Michele aufgrund der immer schneller
werdenden Strecke getoppt werden konnten. Aufgrund einer
versehentlich missachteten gelben Flagge wurden die gesamten Zeiten
gestrichen und das Rennen musste aus der letzten Position gestartet
werden.Nach dem Start konnte Knut Wolf, welcher als erstes das
Rennen bestritt gleich mehrere Positionen sichern und zog fast am
gesamten Feld vorbei. Nach zwei Stunden konnte er sich bereits auf
der Vierten Position behaupten. Wolf fuhr schließlich in die
Boxengasse und der zuvor besprochene Fahrerwechsel erfolgte.Michele
hatte ausreichend Platz nach hinten um nicht unter Druck gesetzt zu
werden und fuhr konstante Zeiten. Mit 9:44.1 Minuten legte er seine
persönlich schnellste Zeit hin und konnte damit sehr zufrieden sein.
Dem jungen Talent gelang es, eine weitere Position für sich zu
ergattern und somit den dritten Platz in seiner Klasse zu belegen.
Die Position konnte er bis zur Beendigung des Rennens halten und war
überglücklich über das gute Ergebnis. Gemeinsam wurden beide Piloten
bei der Anschließenden Siegerehrung mit einem Pokal geehrt und
traten gut gelaunt den Heimweg an.„Es war ein hartes Rennen und
gerade auf der Nordschleife gerät man schnell in heikle Situationen,
dennoch gelang es uns von ganz hinten eine Aufholjagd zu starten und
fast das gesamte Feld zu passieren“, teilte uns Di Martino im
anschließenden Interview mit.Das letzte VLN Rennen wurde mit Bravour
absolviert und die beiden Motorsportler freuen sich jetzt schon auf
eine hoffentlich erfolgreiche nächste Saison.
Letzte Aktualisierung:
19.11.2011
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