Mit einer beeindruckenden Performance drückte Energy
Kart dem Graf Berghe von Trips und Ciao Thomas Knopper Memorial
seinen Stempel auf. Mit Thiago Vivacqua (KF3) und Paolo de Conto
(KZ2) stellte man am Abend zwei von vier Gesamtsiegern.
Bei den Junioren
waren die Werkspiloten Dennis Olsen und Thiago Vivacqua im
Zeittraining und den Vorläufen das Maß der Dinge und starteten
am Sonntagmorgen aus der ersten Reihe in den Sprint. In diesem
behauptete erneut der Norweger Olsen seine Position und siegte.
Teamkollege Vivacqua verlor unterdessen einen Platz und wurde
Dritter. Von hinten arbeiteten sich aber auch die Schützlinge
des Deutschen Importeurs Jedi Racing nach vorne. Fabian Schiller
sah das Ziel als Fünfter vor Alex Lambertz, der als Zehnter
abgewinkt wurde. Im Finale entwickelte sich an der Spitze ein
Dreikampf zwischen Olsen, Vivacqua und Schiller. Das Trio
wechselte mehrmals die Führung. Am Ende hatte der Brasilianer
Vivacqua die Nase vorne und durfte sich über den
prestigeträchtigen Gesamtsieg freuen. Fabian Schiller folgte auf
Rang zwei und war damit bester Deutscher. Pech dagegen für Olsen
und Lambertz, beide mussten vorzeitig aufgeben.
Weniger
Spannung herrschte in der KF2. Mit sieben Piloten galt diesmal
das Sprichwort mehr Qualität statt Quantität. Für das Jedi
Racing Team startete Gilles Beckord, der letztlich seine Rennen
als Dritter und Zweiter beendete. Damit stand er am Abend
ebenfalls auf dem Siegerpodest und war wie Teamkollege Schiller
der erfolgreichste Pilot aus Deutschland.
Wesentlich
spannender waren die Rennen der Schaltkarts. Mit drei Kart und
einem mehrfachen Formel 1 Weltmeister war das Feld sehr stark
besetzt. Als klarer Favorit galt Vorjahressieger Paolo de Conto,
der dies mit einer blitzsauberen Vorstellung bestätigte. Der
Italiener gab zu keinem Zeitpunkt des Wochenendes seine Führung
aus der Hand und jubelte am Abend auf dem Siegerpodium. Die
beiden Deutschen Michele Di Martino und Wolfgang Albrecht
brauchten sich ebenfalls nicht hinter ihren Ergebnissen
verstecken. Di Martino setzte mit Rang sechs in einem Vorlauf
ein Ausrufezeichen und wurde im Finalrennen als Zwölfter
abgewinkt. Nur drei Positionen hinter ihm erreichte Wolfgang
Albrecht das Ziel als 15.
Ebenfalls sehr erfolgreich war
Toni Wolf beim ADAC Bundesendlauf in Wackersdorf. In der KF3
kämpfte der Sachse um den Gesamtsieg und wurde am Ende nach
beeindruckenden Rennen Zweiter.


