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Jedi Racing
Team doppelt erfolgreich
Für den Energy Deutschlandimporteur stand am vergangenen
Wochenende eine Doppelbelastung an. Während eine Hälfte im ADAC Kart
Masters um
Siege
kämpfte, rollte die Zweite beim Finale der Rotax Max Challenge in
Hahn/Hunsrück an den Start und war dort ebenfalls erfolgreich.
Auf dem Erftlandring in Kerpen hatte Alex Lambertz in der Klasse KF3
noch Titelambitionen im ADAC Kart Masters. Doch nach dramatischen
Heats fiel der Heinsberger weit zurück und hatte nur noch geringe
Chancen. Im ersten Rennen hatte er erneut einen Startunfall und
beschädigte sich dabei sein Kart. Ins Ziel kam er dadurch nur als
22. und kam auch im zweiten Rennen nicht über Rang 18 hinaus. Im
Gesamtklassement war er trotzdem guter Fünfter. Ähnlich aufregend
war das Rennwochenende für Toni Wolf. Der Youngster aus Sachsen
rangierte nach den Vorläufen auf Position zehn, doch auch er hatte
im ersten Rennen einen unfreiwilligen Ausrutscher und war nur 25. Im
zweiten Lauf gelang ihm indessen eine hervorragende Aufholjagd und
er schaffte den Sprung auf Platz 14. Die Kohlen aus dem Feuer holte
Fabian Schiller. Nach der Pole-Position im Zeittraining, mischte er
in allen Rennen vorne mit und landete als Vierter und Dritter
jeweils in den Pokalrängen.
Bei
den Senioren der Klasse KF2 waren Gilles Beckord und Tom Lorkowski
ein Garant für den Erfolg. Das Duo lieferte eine beachtliche
Teamleistung ab und kämpfte über beide Renntage um den Gesamtsieg.
Insbesondere Beckord, der in einem Rennen sogar kurzzeitig die
Führung übernahm. Am Sonntagabend war der Rheinländer zwei Mal
Vierter und fuhr damit sein bestes Saisonresultat ein. Lorkowski
sicherte sich mit Rang fünf respektive sechs, in seiner ersten KF2
Saison, noch Gesamtrang vier und war damit der zweitbeste
Aufsteiger.
Als Solist
startete Michele Di Martino bei den Schaltkarts der Klasse KZ2. Nach
einem guten Start mit Platz drei im Zeittraining und Rang zwei im
ersten Heat, musste er im zweiten Lauf einen Wertungsverlust
hinnehmen und landete dadurch auf Startplatz zwölf für das erste
Rennen. In diesem war die Enttäuschung vom Samstag schnell
vergessen und er katapultierte sich als Sechster zurück an die
Spitze. Aus der dritten Startreihe machte er dann im Finale erneut
einige Positionen gut und beendete seine Saison als Dritter im
letzten Rennen und auch als Dritter in der Gesamtwertung.
Ebenfalls hervorragende
Erfolge feierten die Piloten im Hunsrück. Beim Finale der
Deutsch-Österreichischen Rotax Max Challenge sicherte sich Niklas
Rosenbach seinen ersten Saisonsieg in der Rotax Max Cup Wertung. In
der Gesamtwertung verpasste er am Ende den Meistertitel um nur zwei
Punkte. Knapp an einer Podestplatzierung schrammte auch Moritz
Oberheim als Vierter in der Junior World Meisterschaftswertung
vorbei. In Hahn schaffte er aber mit einer Rennbestzeit und einem
dritten Rang einen versöhnlichen Abschluss. Insgesamt starteten zehn
Fahrer unter der Bewerbung des Jedi Racing Team.
Text: Fast-Media - Björn Niemann
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