|
| Erster
Saisonsieg für Alex Lambertz |
Bei dem
Heinsberger Alex Lambertz läuft derzeitig alles nach Plan. Nach
einer erfolgreichen Europameisterschafts-Qualifikation, riss der
Youngster nun am vergangenen Wochenende beim dritten Saisonrennen
des ADAC Kart Masters in Ampfing die Gesamtführung an sich.
Schon zu Jahresbeginn kristallisierte sich heraus, dass Alex
Lambertz in dieser Saison zu den schnellsten KF3 Piloten
Deutschlands zählt. Nach den ersten Rennen hat sich dieser Trend nun
bestätigt. Während er beim ADAC Kart Masters in Liedolsheim zwei Mal
Dritter wurde, legte er in Ampfing noch mal eine Schippe drauf.
Im Zeittraining und den Heats setzte er schon ein erstes
Ausrufezeichen und startete als Dritter in das erste Rennen am
Sonntagmorgen. Auf feuchter Fahrbahn übernahm Alex zunächst die
Führung, doch ein falscher Luftdruck kostete ihn wichtige Zehntel.
„Es war verdammt schwer bei diesen Bedingungen das passende
Reifensetup zu finden. Wir haben etwas gepokert, wodurch mir in den
ersten Runden der nötige Gripp fehlte.“ Zu Rennmitte hatte sich Alex
auf Position zwei etabliert und kassierte wichtige
Meisterschaftszähler.
Zum zweiten Durchgang war der 1.063
Meter lange Kurs dann komplett abgetrocknet und Alex blies zum
Angriff. In einer turbulenten Anfangsphase übernahm er die Führung
und baute diese bis zum Fallen der Zielflagge nach 15 Runden
kontinuierlich aus. Entsprechend groß war die Freude im Lager des
Youngsters. „Einfach unglaublich. Ich habe nun fast ein Jahr auf
einen Sieg gewartet. Wir haben uns in den letzten Monaten akribisch
vorbereitet und können nun die Früchte unserer Arbeit ernten. Ein
großer Dank an mein Team, meine Förderer und natürlich meinen
Eltern“, strahlte Alex im Ziel.
Durch seine gute Leistung
konnte Alex nun mit dem Gesamtführenden gleich ziehen und startet
als Halbzeitmeister in die zweite Jahreshälfte. Schon in zwei Wochen
hat er die Chance die alleinige Tabellenführung zu übernehmen. Dann
startet auf dem Hunsrückring/Hahn das vierte Saisonrennen. An den
Kurs hat Alex gute Erinnerungen, konnte er doch dort in 2010 seinen
ersten KF3 Sieg einfahren.
Eine perfekte Leistung lieferten die KF3 Piloten
des Jedi Racing Team bei der dritten Veranstaltung des ADAC Kart
Masters in Ampfing ab. Am Sonntagabend strahlte Alex Lambertz als
Sieger auf dem Podium und konnte ebenfalls die Gesamtführung
übernehmen.
Das Junioren Trio Alex
Lambertz, Fabian Schiller und Toni Wolf sorgte auf dem 1.063 Meter
langen Kurs für großes Staunen der internationalen Konkurrenz. Nach
einem guten Zeittraining mit den Positionen drei, fünf und 13,
lieferten Schiller und Lambertz in ihren Vorläufen eine
beeindruckende Leistung ab und sicherten sich Startposition eins und
drei für das erste Rennen am Sonntag. Der dritte im Bunde Toni Wolf
hatte dagegen in einem Durchgang etwas Pech und landete dadurch nur
auf Rang 19.
In der Nacht zum Sonntag hatte es geregnet und
das gesamte Feld ging mit Regenreifen auf die Reise. Einen denkbar
schlechten Start erwischte Vorlaufdoppelsieger Fabian Schiller. Noch
in der ersten Kurve drehte er sich auf der rutschigen Fahrbahn raus
und musste sich am Ende des Feldes anstellen. In den verbleibenden
15 Rennrunden brannte er dann aber ein wahres Feuerwerk ab. In jeder
Runde überholte Fabian mehrere Positionen und wurde am Ende noch
überragender Dritter. Leider folgte in der nachträgliche technischen
Untersuchung ein herber Rückschlag, Fabians Kart war wenige Gramm zu
leicht und er wurde für das Rennen disqualifiziert. Die restlichen
beiden hatten mehr Glück. Alex Lambertz erreicht das Ziel nach
spannenden Positionskämpfen als Zweiter, Toni Wolf folgte auf
Position fünf. Im zweiten Durchgang schaffte Lambertz eine weitere
Steigerung. Der Heinsberger übernahm nach wenigen Runden die Führung
und feierte seinen ersten Saisonsieg. Zusätzlich schaffte er damit
den Sprung an die Tabellenspitze. Toni Wolf büßte leider in der
Startphase einige Plätze ein und wurde 14. Fabian Schiller kämpfte
sich vom Ende des Feldes auf Rang 23 vor.
Tom Lorkowski und Gilles Beckord legten in
der KF2 einen verhaltenen Start hin. Mit Platz 23 und 32 lag das Duo
im Zeittraining weit hinter den Leistungen der vorangegangenen
Wochenenden. Im ersten Vorlauf lief es für Lorkowski dann wesentlich
besser und er wurde Neunter, leider kostete ihn ein Ausfall im
zweiten Lauf eine gute Ausgangsposition für das erste Finalrennen.
Teamkollege Beckord überstand dagegen beide Vorläufe ohne größere
Probleme und verbesserte sich auf Startposition 16. Das erste Rennen
lief dann aber zu Gunsten von Lorkowski, auf leicht feuchter Strecke
verbesserte er sich bis auf Platz zwölf, Beckord wurde 26. Das
zweite Finalrennen brachte für Lorkowski mit Rang neun eine weitere
Steigerung, womit er in der Gesamtwertung weiterhin Platz vier inne
hält. Gilles Beckord hatte weniger Glück und musste seine Fahrt
vorzeitig beenden. Der dritte im Bunde Manuel Valier lieferte auf
seiner Hausbahn eine hervorragende Vorstellung ab. Nach Position
zwölf im Zeittraining, musste er leider in einem Vorlauf einen
Ausfall verzeichnen und qualifizierte sich am Abend nur als 21. für
die Finalrennen. Im ersten Durchgang kämpfte er sich bei schwierigen
Bedingungen wieder vor und wurde 16. Der zweite Lauf startete
ebenfalls erfolgreich und Manuel fuhr zwischenzeitlich die
schnellsten Rundenzeiten. Am Ende hatte er jedoch Pech und schied
vorzeitig aus.
Bei den
Schaltkarts sorgte Wolfgang Albrecht für eine Schrecksekunde im Team
des Energy Deutschlandimporteurs. Nach einer tollen Vorstellung in
den Heats verunglückte er iersten Rennen im Kampf um Position drei.
Die ärztlichen Untersuchungen gaben jedoch schnell Entwarnung.
Albrecht hatte sich eine Schlüsselbein-Fraktur zugezogen und
befindet sich auf dem Weg der Besserung. Das gesamte Jedi Racing
Team wünscht seinem Teamkollegen gute Besserung und freut sich auf
seine baldige Rückkehr. Neben Albrecht waren auch Michele Di Martino
und Fabrice-Christian Bröcker mit von der Partie. Di Martino fuhr
zwei solide Rennen und sammelte mit einer weiteren Top-Ten
Platzierung wichtig Meisterschaftspunkte. Fabrice-Christian Bröcker
erwischte dagegen einen schlechten Start in das Rennwochenende. Nach
einem Ausfall und Platz 24 in den Vorläufen, schaffte er als 30. den
Finaleinzug. In den Rennen lief es dann jedoch wesentlich besser und
er wurde 15. respektive 17.
Das nächste Rennen steht für die
Truppe aus Eitorf in zwei Wochen, beim vierten Wertungslauf des ADAC
Kart Masters auf dem Hunsrückring/Hahn auf dem Programm.
|