Meisterschaftsstände
Jedi Racing Team: Fünf Siege im Hunsrück
Eine einzigartige Leistung
lieferte das Jedi Racing Team beim dritten Wertungslauf des DMV Kart
Championship auf dem Hunsrückring/Hahn ab. Nach spannenden Rennen
durften gleich vier Piloten einen Sieg auf ihrem Konto verbuchen.
In der internationalen KF3 beeindruckte Tom
Lorkowski. Im Zeittraining auf Position zwei, kämpfte er sich in einem
ereignisreichen Rennen an die Spitze und feierte seinen dritten
Saisonsieg. Auch im Finale führte er das Feld bis zur letzten Runde an,
doch in der letzten Kurvenkombination wurde er nach einer harten Attacke
umgedreht und fiel auf Rang zehn zurück. In der Meisterschaft belegt Tom
nun mit einem Rückstand von acht Punkten Position zwei.
Kevin Wolters und Fabio Unverdruss setzten mit Platz
eins und zwei im Zeittraining die Erfolgsstory des Energy Deutschland
Importeurs weiter fort. Nach dem Start zum ersten Rennen verschufen sich
beide auf den ersten Metern Luft zu ihren Verfolgern und es sah nach
einem glänzenden Doppelerfolg aus. Doch drei Runden vor Schluss machte
Wolter‘s Technik ihm einen Strich durch die Rechnung. Er wurde plötzlich
langsamer und kam nur als Zwölfer ins Ziel. Unverdruss holte dagegen die
Kohlen aus dem Feuer und siegte. Im Finale wendete sich das Blatt.
Diesmal fiel Unverdruss in Führung liegend aus. Wolters kämpfte sich
unterdessen durch das Feld, war kurz vor Rennende zurück an der Spitze
und siegte. Im Gesamtklassement liegen die beiden Akteure nun auf Rang
drei und vier in Schlagdistanz zum Erstplatzierten.
Unschlagbar war diesmal Moritz Oberheim. Bei den
Rotax Junioren qualifizierte er sich auf der Pole Position und siegte in
beiden Rennen deutlich. Durch seinen Doppelerfolg führt Oberheim nun
auch die Gesamtwertung an. Michaela Engelhard rollte bei den Rotax
Senioren an den Start. Im Zeittraining machte sie es Oberheim gleich und
ging im ersten Lauf aus der ersten Startposition auf die Reise. Nach
einer anfänglichen Führung musste sie sich letztlich dem Druck ihres
Verfolgers beugen und wurde Zweite. Im Finale belegte sie bis zur
letzten Runde wieder den zweiten Rang, mitten im Getümmel wurde sie
jedoch auf den letzten Metern leicht auf die Wiese gedrückt und
letztlich nur Fünfte.
In der KZ2 führte an diesem Wochenende kein Energy
das Feld an. Michaele di Martino zeigte trotzdem eine gute Performance
und verbesserte sich in der Meisterschaft nach Platz sechs und sieben
auf den dritten Rang. Teamkollege Marc Wagner kam nicht recht in Fahrt
und sah das Ziel als 15. und 20. Im Klassement ist er Zwölfter und hat
noch alle Möglichkeiten auf eine Top-Ten Platzierung.
Weiter geht es für das Team schon nächste Woche beim
dritten Wertungslauf der Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf.
KF3: Meisterschaftskampf spitzt sich zu

Heiß
her ging es schon vor dem Start zum ersten KF3 Rennen. Die erste
Startreihe bestehend aus Sebastian Balthasar (Team Hantscher Kart
Racing) und Tom Lorkowski (Jedi Racing Team) schaffte es nicht das Feld
vernünftig zusammen zu halten. Rennleiter Reinhard Tropp stoppte das
Feld nach zwei Anläufen und nahm das Führungsduo noch mal ins Gebet.
Beim dritten Versuch lief dann alles glatt und Balthasar verteidigte
seine Spitzenposition. Eine Runde später war jedoch Kim-Luis Schramm
(ADAC Sachsen e.V.) zur Stelle und übernahm die Führung. Aber auch diese
hielt nicht lange, Schramm musste sich den Angriffen von Tom Lorkowski
beugen, der letztlich siegte. Im Kampf um Position zwei setzte sich
Sebastian Balthasar in den letzten drei Runden gegen Kim-Luis Schramm
durch. Die Top-Fünf komplettierte das KSM Racing Team Duo Luca Lüther
und Alex Lambertz.
Die Entscheidung um den Tagessieg fiel erst auf den letzten Metern
des Finales. Tom Lorkowski führte das Feld bis zur Rennmitte an, dann
war es Oppenrod-Doppelsieger Louis Walter der eine Lücke nutzte und in
Führung ging. Doch der Kuchen war noch lange nicht gegessen. Lorkowski
setzte zum Gegenschlag und war wieder Erster. Zwei Runden vor Schluss
kam es dann zur Kollision zwischen Lorkowski und Walter, wobei Letzterer
auf der Strecke blieb. Lachender Dritter war Kim-Luis Schramm, der nun
den Sieg vor Augen hatte. Diese Rechnung hatte er aber ohne Lorkowski
gemacht, der in der letzten Runde wieder in Führung ging. Doch Schramm
ließ nicht locker und passierte Lorkowski in der vorletzten Kurve,
dieser drehte sich und wurde nur Zehnter. Nutznießer des
Favoritensterbens war Lambertz auf Position zwei vor Balthasar, Kirill
Karpov (Team Zinner) und Dennis Anoschin (ADAC Hessen Thüringen).
KF2: Doppelerfolg für Jedi Racing Team
Mit
Kevin Wolters (Jedi Racing Team) und Fabio Unverdruss (Jedi Racing Team)
erstrahlte die erste Startreihe der KF2 in einem prächtigen Blau. Nach
einem Bilderbuchstart enteilte das Duo auch im ersten Durchgang dem Feld
ungehindert und es sah nach einem souveränen Doppelsieg aus. Doch drei
Runden vor Schluss spielte die Technik Wolters einen Streich und er fiel
bis auf Rang zwölf zurück. Seinen Sieg erbte Unverdruss gefolgt vom
Meisterschaftsdritten André Matisic (KKC Racing) und Fabian Kreim (MSC
Rodenstein). Vierter wurde Patrick Gaab (Team Zinner) vor seinem
Namensvetter Patrick Meister (KKC Racing). Pech hatte auch Patrick
Kappis (DMV Team Solgat Motorsport): Der bis dato Führende im
Gesamtklassement schied auf einem sicheren dritten Rang liegend kurz vor
Rennende vorzeitig aus.
Das
Finale begann ereignisreich. Zuerst verweigerte das Kart des
Zweitplatzierten André Matisic seinen Dienst und ließ alle Chancen auf
einen erhofften Sieg platzen. Am Ende hatte der Hamburger aber Glück im
Unglück. In der Startphase verunglückten Jonas Hrdlicka (KSM Racing
Team) und Stephen Stumpf (Eurokart CRG Germany) im hinteren Mittelfeld.
Der Rennleiter handelte sofort und brach das Rennen nach nur einer Runde
ab. Die Entwarnung kam schnell, beide Piloten waren unverletzt. Beim
Neustart war nun wieder Matisic mit von der Partie. Diesmal lief alles
glatt und Unverdruss verteidigte seine Führung. Doch von hinten pflügte
Pechvogel Kevin Wolters durch die Meute. Aus der letzten Startreihe
gestartet, ging er durch das Feld wie das sprichwörtliche heiße Messer
durch die Butter. In der siebten Runde war es diesmal Unverdruss, der
sein Kart im Aus abstellen musste. Die Führung erbte Matisic vor einem
entfesselt fahrendem Wolters. Drei Runden vor Schluss fand Wolters eine
Lücke und gewann vor Matisic. Weit abgeschlagen auf den Plätzen drei bis
fünf kamen Kreim, Gaab und Meister ins Ziel.
Rotax Junioren: Moritz Oberheim übernimmt Gesamtführung
Nach
einem durchwachsenen Rennwochenende in Oppenrod, meldete sich Moritz
Oberheim (MSC Langenfeld e.V.) in Hahn zurück an der Spitze der Rotax
Max Junioren. Der Youngster entschied das Zeittraining für sich und
brachte im ersten Durchgang einen sicheren Sieg mit knapp 3,5 Sekunden
Vorsprung nach Hause. Auch auf Platz zwei und drei hatten Kevin Kemmling
(Kartschmie.de) und Fabian Erle (Nees Racing Kart Team) ihre Ränge
schnell bezogen. Die Fetzen flogen im Kampf um Position vier und fünf.
Letztlich fiel die Entscheidung zu Gunsten von Niclas von
Wendt-Papenhausen und Phillipp Killensberg (RS Motorsport).
Auch im Finale führte kein Weg an Moritz Oberheim vorbei. Zu Beginn
musste er sich mächtig strecken, um Kevin Kemmling und Niclas von
Wendt-Papenhausen hinter sich zu halten. Doch nach fünf Runden hatte er
schon wieder einen beachtlichen Vorsprung und ließ nichts mehr
anbrennen. Zwischen Kemmling und van Wendt-Papenhausen war dagegen noch
nicht das letzte Wort gesprochen. Beim Fallen der Zielflagge hatte
Kemmling aber die Nase vorne. Dritter wurde von Wendt-Papenhausen vor
Erle und Killensberger.
Rotax Senioren: Maximilian Gunkel kämpft sich an die Spitze
Michaela
Engelhard (Jedi Racing Team) stellte im Zeittraining die gesamte
Konkurrenz in den Schatten und ging im ersten Durchlauf aus der
Pole-Position auf die Reise. Engelhard entschied den Start für sich,
doch Nino Kuhn (Baral Racing) und Christopher Friedrich (Kartschule
Racing Team) machten der schnellen Lady das Leben schwer. Anfänglich
profitierte Engelhard von einem Gerangel zwischen ihren Verfolgern, zur
Halbzeit herrschte bei den Beiden aber Einigkeit und sie fuhren die
Lücke zur Führenden wieder zu. In der viertletzten Runde reihten sich
auch noch Maximilian Gunkel (MSC Wittgenborn) und Phillip Wendt (ADAC
Berlin Brandenburg e.V.) in das Führungsquintett ein und wirbelten
dieses kräftig durcheinander. Beim Fallen der Zielflagge eroberte Kuhn
vor Engelhard und Gunkel seinen ersten Saisonsieg. Vierter wurde
Friedrich gefolgt von Wendt.
Laufsieger Nino Kuhn führte die Meute zu Beginn des Finales an, doch
zwei Runden später meldete Maximilian Gunkel erste Siegambitionen an und
ging nur wenige Meter später in Führung. Ihm dicht auf den Fersen war
Michaela Engelhard, die mit durchschlüpfte und ebenfalls den Sieg vor
Augen hatte. Durch die Reibereien an der Spitze büßte das Duo Zeit ein,
so dass sich zum Rennende ein Achtkampf entwickelte. Doch Gunkel nutzte
seine enorme Erfahrung und setzte sich durch. Nino Kuhn, Phillip Wendt,
Christopher Friedrich und Michaela Engelhard folgten auf den weiteren
Plätzen.
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